Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Neben meinen eigenen Projekten betreue ich hin und wieder auch Kunden, allerdings in der Regel eher beim Thema Webdesign. Viele Mittelständler und Selbstständige wollen dann zum ersten Mal eine (richtige) Website und sind bei ihren Nachforschungen zum Thema irgendwann einmal über SEO gestolpert, haben aufgeschnappt dass es ohne selbige gar nicht mehr geht und wollen das jetzt auch haben.

Damit die Grundprinzipien dahinter verstanden werden, gebe ich mittlerweile jedem eine kleine, leicht verständliche Zusammenfassung mit auf den Weg. Das Thema kann auf drei Seiten natürlich nur angerissen werden und wirklich nur die Basis erläutert werden, aber meistens werden damit bereits eine Menge Fragen geklärt und man spart viel Zeit.

Ihr könnt sie für eigene Projekte und Kunden gerne auch benutzen, ich würde mich freuen: Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung [PDF]

Browserstatistik bei jugendlichen Nutzern

Diese Statistik zeigt die Wahl des Browsers auf einer Website, die praktisch ausschließlich von 14 bis 18-Jährigen genutzt wird. Mit über 100.000 verrechneten Unique Visitors ist sie ausreichend aussagekräftig.

Überrascht hat mich der hohe Google Chrome-Anteil und dass es doch tatsächlich Leute gibt, die ernsthaft mit der PSP surfen (bei der umständlichen Bedienung!).

Browserstatistik bei jugendlichen Nutzern

Browserstatistik bei jugendlichen Nutzern

Mit YouTube die Zielgruppe für ein Produkt definieren

Je mehr man über seine Kunden bzw. seine Besucher weiß, desto besser kann man sich auf sie einstellen, desto passender kann man sie mit Werbung ansprechen, desto überzeugter sind sie, desto mehr kaufen sie.

Meistens kann man natürlich grob schätzen, wer sich für ein Produkt interessiert, aber oft verschwimmen die Grenzen. Die Feinheiten zwischen Altersgruppen beispielsweise stellen sich oftmals erst nach größer angelegten Nachforschungen heraus. Interessiert man sich dafür schon mit 30? Oder doch erst ab 40?

Das lässt sich (relativ) einfach mit YouTube herausfinden. Dazu produziert man ein paar Videos zu dem Produkt, das man entweder selbst vertreibt oder als Affiliate bewirbt und lädt sie hoch, spickt die Titel mit entsprechenden Keywords, wählt nette Titelbilder und wartet ab. Das entsprechende Suchvolumen und eine Mindestqualität der Videos vorausgesetzt, werden bald einige Zuschauer zusammenkommen, die sich die Videos anschauen – weil sie sich für das Produkt interessieren, sind also potentielle Kunden.

Abgesehen davon dass man diese Besucher nun mit einem Link in der Sidebar und einer Notiz im Video auf die eigene Website schicken und monetarisieren kann, profitiert man von den Daten, die sie bei YouTube Insight, dem YouTube eigenen Statistikprogramm, hinterlassen.

Ich habe das selbst ausprobiert, ganz klassisch mit fünf Videos (bis dato insgesamt ~20.000 Views), die eine Erotik-Software bewerben. Nicht das Optimum, aber ich denke man kann der Sache zumindest ein bisschen Repräsentativität nicht absprechen. Herausgekommen ist das Erwartete: Die Software spricht am ehesten Männer zwischen 45 und 54 an.

Demographische Daten mit YouTube Insight

Demographische Daten mit YouTube Insight