Justus Blümer

Google kann lesen und rankt entsprechend

Gerade bin ich über ein schönes Beispiel gestolpert, das in aller Deutlichkeit zeigt, wie sinnvoll es ist, Impressumsdaten als Grafik zu hinterlegen, um sie damit vor Google zu verstecken: gar nicht. Und wenn Google das kann, dürfte es für professionelle Spammer auch eine überwindbare Hürde sein.

Sucht man nach dem (zugegebenermaßen seltenen) Keyword „Dazu gesellte sich Dyspn6e und Herzklopfen bei k6rperlichen Anstrengungen„, gelangt man auf die folgende Seite: http://www.springerlink.com/content/r5102337875h3m5t/

Der Suchbegriff kommt ausschließlich in der eingebundenen Grafik vor und die ö werden offensichtlich als 6 fehlinterpretiert.

Worin liegt heute überhaupt noch die Motivation, sein Impressum als Grafik auszuliefern?

Nachtrag 14. Juli 2011
Einen weiteren Grund dafür auf Impressumgrafiken zu verzichten liefert der nordseeo: Sind sie immer gleich aufgebaut können sie leicht mit der Google-Suche nach ähnlichen Bildern leicht alle gefunden werden und so ganze Netzwerke enttarnen. Mehr dazu unter „Impressum als Grafik? Denkt an die Google Bildersuche!“ im Blog von Nordseeo.de